Familie Heidi und Rainer Scheunemann in Papua
 
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Strassenkinderarbeit

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 28.Februar 2009




In Wamena gibt es hunderte von Strassenkindern. Weil sie in den Dörfern keine Zukunft sehen, strömen die Kinder in die Stadt, um dort eine bessere Ausbildung zu bekommen. Doch die meisten kommen mit dem Leben in der Stadt nicht zurecht, da sie völlig mittellos und alleine dastehen. Da die Schulkosten immer teurer werden und viele der Kinder von den Eltern keine Unterstützung bekommen, weil diese mehrere Tagesmärsche entfernt wohnen und sie auch kaum Geld haben enden viele der Kinder auf der Strasse. Sie schlagen sich durch mit Autowaschen, Taschentragen auf dem Markt, Bauarbeiten, Aushilfsjobs etc. Oft bleibt ihnen aber nichts anderes übrig als zu Stehlen, um an Essen zu kommen. Auf der Straße ist es nachts gefährlich. Viele betrinken sich, nehmen Drogen oder schnüffeln Klebstoff um ihren Schmerz zu betäuben. Bei Glücksspielen kommt es oft zu Schlägereien. Nachts schlafen die Kinder auf Pappkartons und in Reissäcke eingehüllt am Strassenrand oder auf Markplätzen. Oft werden sie von Polizeibeamten vertrieben und geschlagen.


In diesen Reissaecken schlaeft ein Kind auf der Strasse

Enius und Akhy, zwei engagierte junge Männer aus Wamena, kümmern sich schon seit Jahren um diese Kinder. 


Enius Wanimbo, einer der leiter der Strassenkinderarbeit.


Enius Wanimbo mit einem der Maedchen im Garten, der zur Selbstversorgung dient


Inzwischen leben 26 Kinder bei Akhy und seiner Frau und bei Enius leben 22 Kinder im Haus. 



Akhy und Nita Logo mit ihrem kleinen Sohn Anderson

Es ist nicht einfach an Essen zu kommen. Jeder muss mithelfen.


Beim Anpflanzen von Suesskartoffeln

Auch sind die Wohnräume viel zu eng und so muß  demnächst ein Grundstück gekauft werden und ein neues Wohnheim gebaut werden. 


Unterricht im Wohnheim

Ziel des neuen Wohnheims ist es, die Kinder, die schon wieder in die Schule gehen können und anfangen, ein geregeltes Leben zu führen, in einer geschützten Familienatmosphäre außerhalb der Stadt zu betreuen. Die beiden Wohnhäuser in der Stadt dienen dann in Zukunft als Anlaufstelle für die Kinder, die neu hinzukommen und noch ziemlich chaotisch sind. Sobald sich zeigt, dass eines der Kinder gewillt ist, zur Schule zu gehen und sich kontinuierlich in einem Kleinunternehmerprojekt zu engagieren, wird es in eine Familieneinheit eingegliedert.  

Momentan sammeln wir Gelder für den Kauf des Landes und den Bau des Wohnheimes.



Die Kinder bekommen Leseunterricht

Ich bin offiziell seit Januar 2009 in dieser Arbeit engagiert. Schon lange habe ich ein Herz für Strassenkinder. In die Gemeinde in die wir seit letztem Jahr gehen kommen auch viele Strassenkinder und auch dort in Sentani gibt es ein "Shelter" in dem verwahrloste Kinder aufgenommen werden. 


Strassenkinder waermen sich am Feuer

Ich habe schon länger darüber nachgedacht, wie ich mich in diese Arbeit einbringen kann.  Nun wurde ich vom bisherigen Leitungsteam gebeten mich verstärkt zu engagieren, weil neue Kleinunternehmen angeboten werden sollen. 


Willie Berghuis bringt den Jungs bei, wie man Broetchen backt. hier sieht man die stolzen Baeckermeister.

So wird es Zeit Nägel mit Köpfen zu machen. Gerne habe ich mich bereiterklärt, Beratung, Schulungen und Seminare anzubieten, bei der Durchführung von Kleinunternehmerprojekten zu helfen, Kontakte zu knüpfen und Sponsoren zu suchen. 


Akhy unterrichtet die Kinder. Hier wird gerade englisch unterrichtet.

Enius und Akhy sind zwei Menschen, denen ich sehr große Achtung und tiefes Vertrauen entgegenbringe. Das Engagement der beiden ist großartig. Sie sind ehrlich, tapfer und haben einen festen Glauben, dass Gott sie in diese Arbeit gestellt hat. Aus ihrem Glauben ziehen sie immer wieder neue Kraft und Durchhaltevermögen, denn einfach ist ihre Aufgabe nicht. Oft werden sie auch enttäuscht oder ausgenutzt. 


Es werden Plaetzchen gebacken und anschliessend verkauft

Zu den Gottesdiensten, die seit mehreren Monaten für die streetkids von streetkids organisiert werden und die jeden Mittwochabend stattfinden kommen regelmäßig hunderte von Strassenkindern. 



Gemeinsames Gebet fuer Strassenkinder

Die kids haben inzwischen schon ein eigenes Musikteam und sie haben sogar schon eine CD aufgenomen.  


Einer der Jungs beim Mathematikunterricht

Was bisher schön läuft ist folgendes:
- Schweinezucht (um die Ausbildungskosten zu finanzieren)
- Kaninchenzucht (der Verkauf hilft, Lebensmittel zu beschaffen)
- Kiosk (der Erlös wird für Kleidung und Bücher genutzt)
- Reisanbau (zur Selbstversorgung damit nicht Reis gekauft werden muß)
- Autowäscherei (der Erlös dient dazu, Lebensmittel zu kaufen)
- Computerservice (der Erlös wird für viele verschiedene Bedüfnisse genutzt)

Was demnächst noch gestartet werden soll:
- Reparaturwerkstatt für Motorräder, Motorsägen und tragbare Rasenmäher
- Bäckerei (Kuchen, Brot, Donats etc.)
- T-shirt-Druckerei
- Gemüseverkauf
- Näherei

Was fehlt ist das Geld für...:
- Neues Wohnheim für 30 Kinder
- Werkzeuge (Reparatur-Werkstatt)
- Backofen und Küchenutensilien für Bäckerei
- Druckmaschine (T-shirt-Druck), T-shirts und Farben
- Nähmaschine

Wenn du mit ein wenig Geld mithelfen willst, damit diese Kinder nicht mehr auf der Strasse schlafen muessen, dann schreib mir
(heidischeunemann(at)gmail.com)

Unsere Einsatzbereiche in Papua  
  Theologischer Unterricht
Abendbibelschule
Gemeindedienste
Evangelisationen
Kindergottesdienst
Teenclub
Strassenkinderarbeit
Kinder- und Jugendfußballförderung
Indonesische Frauen-Fussball-Nationalmannschaft
Mädchen-Volleyballclubs "Haleluya"
Kleinunternehmerberatung
Strategien zur Armutsbekaempfung
Wirtschaftsschule
Capacity builing (Coaching von Junglehrern)
Leiterschaftstraining
Musik (VCD-produktionen)
Aids-Aufklärung
 
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