Familie Heidi und Rainer Scheunemann in Papua
 
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2010-11 Freundesbrief Nr. 30

Papua-Freundesbrief Nr. 30

Waena, November  2010

Ihr Lieben,

diesmal habe ich mir vorgenommen, einen wesentlich kürzeren Freundesbrief als sonst zu schreiben, um euch das Lesen etwas zu erleichtern. In Zukunft werde ich versuchen öfter zu schreiben aber dafür dann halt weniger Seiten pro Brief. Es wäre schön, von euch Resonanz zu bekommen, was ihr davon haltet.

Die letzten Monate waren von vielen Gefühlsschwankungen begleitet, denn als wir Ende Mai nach Deutschland kamen, wussten wir noch nicht, ob und wenn ja mit welcher Organisation wir im August wieder nach Papua ausreisen könnten. Unser Ziel war klar, denn Gott hatte uns immer wieder deutlich gezeigt, dass unsere Aufgaben in Papua noch nicht beendet sind. Obwohl unser Glaube auf einem festen Fundament steht, ist es aber dennoch nicht einfach, wenn man immer wieder hohe, schier unüberwindliche Mauern zu übersteigen hat, um die Arbeit tun zu können, die man als wichtig ansieht und für die man sich berufen fühlt. Unser Aufenthalt in Deutschland war dadurch geprägt, dass wir zweieinhalb Monate lang durch ganz Deutschland gezogen sind, um überall Freunde, Verwandte und Gemeinden zu besuchen, um von unserer Arbeit zu berichten und um euch allen die Papuas ein wenig näher ans Herz wachsen zu lassen. Es war toll, mit vielen von euch mal wieder plaudern zu können, aber irgendwann kostet das viele Koffer packen dann doch auch viel Kraft. Dankbar waren wir, dass wir vom Christustreff in Marburg eine Gästewohnung zur Verfügung gestellt bekamen, in der wir immer wieder auftanken konnten für neue Aufgaben. Insbesondere für die Kinder war es nicht leicht, dass wir so viel unterwegs waren und so war es immer wieder gut, wenn wir uns auch mal als Familie Zeit füreinander nehmen konnten.

Nachdem schließlich klar war, dass die VDM in Bassum uns als Mitarbeiter übernehmen würde, trat wieder ein wenig Ruhe in unser Leben ein. Wir sind so dankbar, dass die VDM uns diese Möglichkeit gegeben hat. Wir haben nun zunächst einen Zweijahresvertrag mit der VDM, der dann verlängert werden kann. Hierbei sind wir sehr auf Spenden unseres Freundeskreises angewiesen. Wie lange wir in Papua bleiben können, wird vor allem davon abhängen, wie stark ihr hinter unserem Dienst steht und wie sich der Kontostand auf unserem Spendenkonto entwickeln wird. Im letzten Monat hatten wir ein Defizit, was nicht so ermutigend war. Es wäre toll, wenn sich das in den nächsten Monaten ändern würde, damit nicht unsere ganzen persönlichen Ersparnisse für unseren Einsatz in Papua draufgehen. Ganz herzlichen Dank für jeden Beitrag von euch, der uns hilft unsere Arbeit mit den Papuas weiterführen zu können.

Seit wir im August zurück nach Papua gekommen sind waren wir schon gleich wieder in vielen verschiedenen Aufgaben involviert. Verschiedene Abendbibelschulklassen hatten Absolvierungsfeier und da diese Feiern inzwischen immer in normale Sonntagmorgen­gottes­dienste integriert werden, ist es immer eine Feier für die ganze Gemeinde, deren Mitglieder beteiligt sind. Es ist schön, zu sehen mit welcher Freude und Begeisterung die Teilnehmer von den Erfahrungen berichten, die sie in dem einjährigen Kurs gemacht haben, in dem sie Aufgaben in 16 verschiedenen Fächern in insgesamt 270 Unterrichts­stunden bearbeitet haben. Rainer wurde auch schon wieder zum Predigen und Singen zu mehreren Großveranstaltungen eingeladen. Es ist immer wieder ermutigend zu sehen, wie sehr sich die Leute freuen, wenn sie gute Predigten mit einer klaren Botschaft hören können, die sie dazu motiviert das, was Jesus für unser Leben vorbereitet hat, auch im Alltag umzusetzen. Viele Leute haben noch nie zuvor gehört, dass Jesus Freiheit von Zwängen und Abhängigkeiten schenkt und möchte, dass die Menschen fröhlich in Frieden und Freiheit zusammen leben. Charakterstärken wir Treue, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Barmherzigkeit und die Fähigkeit einander anzunehmen, zu lieben und zu vergeben sind Früchte einer lebendig gelebten Beziehung mit Jesus. Das sehen wir auch bei den Fußballmädchen, deren Charakter sich im letzten Jahr schon deutlich verändert hat. Als sie zu uns kamen, haben sie noch mit den wildesten Ausdrücken um sich geworfen, sie haben absichtlich gefoult, ihren eigenen Vorteil gesucht und häufig schlecht über Mitspieler geredet. Inzwischen sind die Mädchen, die aus ganz vielen verschiedenen Volksstämmen Papuas kommen, zu einem tollen Team zusammen­gewachsen. Sie lassen sich nicht mehr so leicht provozieren, es gibt keine Beschimpfungen mehr auf dem Platz und Meinungs­ver­schie­den­heiten werden ruhig und ver­nünftig geklärt. Sie sind alle reifer geworden. Obwohl sie erst 13 bis 18 Jahre sind sie dabei, zu verantwortungsbewussten Spielern mit Vorbild­funktion für andere heranzureifen. In einem Fußball­spiel gegen einen anderen Land­kreis haben wir letzte Woche 2:0 gewonnen, obwohl die geg­nerische Mannschaft mit allen Mitteln versucht hat, uns zu provozieren und zu betrügen. Trotz mehrerer Fehlentscheidungen des deutlichen parteiischen Schieds­rich­ters konnten unsere Mädchen stolz als Sieger den Platz verlassen. Das war ganz wichtig für ihr Selbstbewusstsein. Sie ha­ben gesehen, dass man mit „Fair Play“ nicht immer nur den Kür­zeren zieht. Am 20. November beginnt ein Provinzturnier, an dem wir mit den Mädchen teilnehmen werden. Unsere Hoffnung ist es, dass wir dabei noch mehrere gute Spielerinnen aus anderen Landkreisen selektieren können, mit denen wir dann eine Papua-Juniorinnenmannschaft aufbauen können. Wir suchen gerade Sponsoren, die ein Wohnheim und den Bau eines Fußballplatzes finanzieren, damit wir den Mädchen aus entfernten Gebieten Stipendien, Wohnraum und kontinuier­liches, hochwertiges und attraktives Training in der Stadt anbieten können und ihnen so neben der fußballerischen Förderung auch eine bessere Schulausbildung anbieten könnten. Das Ziel ist dann mit den Mädchen eine sehr starke Mannschaft zu bilden, die dann auch bei internationalen Wettbewerben für Indonesien spielen kann. Da es momentan keine indonesische Juniorinnennationalmannschaft gibt bekommt der Verband in Papua gelegentlich das Angebot, eine Mannschaft für internationale Wettbewerbe zu stellen. Die Mädchen sind so stolz, wenn sie für ihre Familien, für ihren Stamm, für Papua oder gar für Indonesien spielen können. Das gewonnene Selbstbewusstsein hat direkten Einfluss auf ihre Lernmotivation in der Schule. Auch verschiedene andere Fertigkeiten sollen die Mädchen in dem geplanten Wohnheim lernen können. So habe ich schon einheimische Mitarbeiter gefunden, die Kochkurse und Computerkurse geben können und es sind auch einheimische junge Lehrer bereit, Nachhilfeunterricht in Englisch und in Mathematik anzubieten. Außerdem ist geplant mit den Mädchen Projekte durchzuführen, wie man ein kleines Unternehmen führt. So können sie  prima auf die Zeit nach ihrer „Fußballkarriere“ vorbereitet werden, wenn sie heiraten und Kinder haben wollen und für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen müssen. Da uns eine deutsche Kinderhilfs-Organisation, die zuvor Hilfe für unser Fußballförderungsprogramm versprochen hatte, plötzlich hängen ließ, weil sich die Verantwortlichen überlegt haben, dass sie doch nicht mit „Missionaren“ zusammenarbeiten wollte, weil sie bedenken haben, ihren Ruf als religiös unabhängige Organisation zu verlieren, haben wir mal wieder deutlich erfahren, wie so die allgemeine Medienstimmung in Deutschland gegen alles zu sein scheint, was irgendwie evangelikal klingt. Man wird manchmal schon fast behandelt als habe man eine ansteckende Krankheit oder es wird unterstellt, man führe so etwas wie Volksverhetzung im Schilde. Man fragt sich in diesem Zusammenhang, ob es einer solchen Organisation lieber wäre, wenn wir die Mädchen, die oftmals von sexuellem Missbrauch, schlechter Ausbildung oder gar völliger Verwahrlosung bedroht sind, lieber ihrem Schicksal überlassen sollten. Eine solche Entscheidung ist einfach nur traurig und zeugt von Ahnungslosigkeit, worum es bei Entwicklungshilfe, die von Christen getan wird wirklich geht. Man sollte halt mal die Betroffenen selbst zu Wort kommen lassen, wie sie die Veränderung einschätzen, die der christliche Glaube in ihrem Leben gebracht hat.

Ich (Heidi) habe gleich nach unserer Rückkehr im August einen zweiwöchigen Unternehmer­kurs gehabt, bei dem viele junge Leute motiviert wurden, ihr kleines Unternehmen professioneller zu führen. Da die Papuas aber gewöhnlich nach der großen Begeisterung, die sie in einem solchen Kurs zeigen wieder in ihren gewöhnlichen Alltagstrott zurückfallen und wenig von dem umsetzen, was sie zuvor in großen Plänen angekündigt haben, habe ich im Anschluss an den Kurs einen Unternehmerhauskreis gestartet, der die Möglichkeit geben soll, immer wieder aktuelle Fragen diskutieren zu können und Lösungswege für die Praxis zu suchen und auch umzusetzen. Seither treffen wir uns jeden Dienstagabend von 17.00-21.00 bei uns zu Hause und dabei gibt es immer drei Teile. Eine Stunde Bibelarbeit über ein Thema das mit Unternehmertum zu tun hat, eine Stunde Austausch und Diskussion über persönliche Erfahrungen und Fragen der Teilnehmer in ihren Unternehmen und dann unterrichte ich eine Stunde lang ein Thema, das sich die Teilnehmer in der Woche vorher gewünscht haben. Letzte Woche sprachen wir zum Beispiel darüber, wie man eine Stärken-Schwächen-Analyse im Unternehmen macht. Nächste Woche geht es darum, wie man aufgrund der herausgefundenen Stärken und Schwächen eine geeignete Marketingstrategie für sein Unternehmen plant. Oft bleiben die Teilnehmer länger und nicht selten gehen die Gespräche noch bis tief in die Nacht. Ich würde mir einfach nur wünschen, dass noch mehr Papuas engagiert etwas für die wirtschaftliche Entwicklung in ihrem Land tun, anstatt ständig auf Finanzhilfen der Regierung zu hoffen. Ich wurde vor zwei Wochen auch zu einem Seminar an der Wirtschaftsfakultät der hiesigen Universität eingeladen und es war schön dort mit ca. 150 Studenten zu diskutieren und Gruppenarbeiten zu gestalten. Auf Wunsch der Veranstalter habe ich dort über das Thema „Unternehmermentalität“ gesprochen. Dem einen oder anderen mag ein Licht aufgegangen sein, dass die Papuas endlich anfangen müssen, selbst innovativ unternehmerisch tätig zu werden, um wirtschaftlichen Fortschritt zu erlangen, anstatt (wie leider meist üblich) nur eine sichere Anstellung als Regierungsbeamter zu suchen, wenn sie ihr Studium abgeschlossen haben. Als eine Gruppe von Dozenten der Ciputra Universität aus Surabaya kam, wo es ein Entrepreneurship Center gibt, durfte ich auch einen Vortrag halten. Es war schön, auf diese Weise gute Kontakte mit dem Rektor und mit Dozenten dieser Universität aufzubauen, die es uns ermöglichen könnten, später einige begabte junge Papuas dorthin zum Studium schicken zu können. Gemeinsam mit Papua-Kirchenleitern wurde ein Papua Development Team gegründet, das sich verstärkt für Ausbildungsförderung einsetzen will. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Neben solchen recht erfreulichen Aktivitäten sind wir oft sehr frustriert darüber, dass alles so lange dauert hier in Papua und dass die meisten Papuas nur wenig Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein zeigen, ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen. Man muss unendlich viel Geduld haben, denn das traditionelle Denken der Papuas fördert keine Eigeninitiative und schon gar keine Innovationen. Es ist ein langer Prozess, die Papuas dazu zu motivieren, ihre eigenen Fähigkeiten zu nutzen und auszubauen, anstatt immer auf Hilfe von außen zu hoffen. Wenn die Papuas nicht umdenken, werden sie bald von den weitaus erfahreneren eingewanderten West-Indonesiern im wirtschaftlichen Sektor völlig zur Seite gedrängt werden.

Da ich nebenbei auch noch ein wenig in der Trainingsarbeit von Johanniter involviert bin, hat es mich besonders gefreut, dass alle Papua-Trainer, die ich im März mit einem Team aus Sumatra ausgewählt habe und die dann von einem Arzt von Johanniter trainiert wurden, um Erste-Hilfe Kurse und Katastophen-Vorsorgemaßnahmen in Papua anzubieten, immer noch eifrig bei der Sache sind und in den letzten Monaten schon mehrere tausend Einheimische in praktischen Erste-Hilfe-Kursen angeleitet haben. Da wir in Indonesien in den letzten Wochen immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wurden, ist dieses Wissen sehr wertvoll, um im Notfall mit anpacken zu können.

Seit September haben wir einen neuen Lernhelfer, der von Co-Workers International ausgesendet wurde, um Benjamin mit seinem Fernschulunterricht zu helfen, und um uns auch als Assistenztrainer mit der Fußballmädchen­mannschaft zu unterstützen. Christoph Danker und Benjamin sind inzwischen schon ein eingespieltes Team und inzwischen hilft Christoph nicht nur bei unserer Mannschaft tatkräftig als Torwarttrainer mit, sondern trainiert auch noch Jans Mannschaft an der internationalen Schule. Nebenbei lernt Christoph indonesisch und bringt im Gegenzug seiner Indonesisch-Lehrerin (einer guten einheimischen Freundin von mir) ein wenig deutsch bei.

Während Benjamin weiterhin mit deutschem Fernschulmaterial unterrichtet wird und sich dabei immer besser mit der deutschen Sprache anfreundet, sind Jan und Julia weiterhin in der internationalen Schule in Sentani. Jan spielt dort begeistert und begeisternd sowohl in der Basketball- als auch in der Fußballschulmannschaft mit. Julia ist in verschiedenen Schulgremien aktiv und hilft auch beim Kindergottesdienst in unserer Gemeinde mit. So langsam wird uns bewusst, dass sie nur noch ein halbes Jahr bei uns in Papua sein wird. Sie will im Juni nächsten Jahres dann nach Deutschland kommen und einen Einsatz mit Co-Workers International machen. Wir sind mal gespannt, wie das so wird. 

Am 3. Oktober bekamen wir die schockierende Nachricht, dass Lea Krämer, die von 2007 bis 2008 als ausgesandte Lernhelferin von Co-Workers International in unserer Familie in Papua lebte, bei einem Autounfall in Amerika tödlich verunglückt ist. Sie war gerade für zwei Auslandssemester im Rahmen ihres Lehramtstudiums in die Staaten geflogen. Noch im August hatten wir eine wunderbare Zeit bei ihr und ihrer Familie erlebt, als wir sie besucht haben. Lea war unseren Kindern immer eine tolle große Schwester und mir eine sehr gute Freundin gewesen. Sie war eine wunderbare junge Frau, die mit ihrer fröhlichen und zwanglosen Art alle Menschen in ihrer Umgebung begeistern konnte. Wir sind sehr traurig und können noch gar nicht fassen, was geschehen ist, obwohl wir wissen, dass sie jetzt für immer in Jesu Armen geborgen ist. Man muss nicht alles verstehen, was Gott zulässt, um an ihn glauben zu können. Gottes Wege sind manchmal unbegreiflich, aber wir sind sicher, dass alles was er tut oder zulässt, irgendeinen Sinn hat, auch wenn wir es mit unserem begrenzten Verstand nicht nachvollziehen können. Bitte betet für Leas Eltern und ihre 4 Schwestern. Herzlichen Dank.

 

Hier sind noch einige andere Anliegen, für die ihr bitte beten könnt:

-          Erfolgreicher Wiederaufbau in indonesischen Katastrophengebieten. Bei der Flutkatastrophe in Wasior (Papua), beim Vulkanausbruch des Merapi (Java) und beim Tsunami in Mentawai (Sumatra), haben hunderte von Menschen ihr Leben und Tausende ihre Häuser verloren; auch viele Schulen wurden zerstört.

 

-          Erfolg des Papua Development Teams, das aus Papua-Kirchenführern und verschiedenen Beratern aus den Bereichen Wirtschaft, Ausbildung und Kultur besteht.

 

-          Umdenken junger Papuas, nicht auf Hilfe von außen zu hoffen, sondern eigenverantwortlich, verantwortungsbewusst, kreativ und innovativ praktische Entwicklungshilfemaßnahmen selbst umzusetzen.

 

-          Geistlicher Aufbruch durch die Abendbibelschulbewegungen. Betet dafür, dass die Absolventen sich motiviert mit ihren Gaben in ihren jeweiligen Gemeinden einsetzen. Weisheit für Rainer für Predigdienste, Gespräche mit Kirchenleitern und Regierungsvertretern sowie für den Unterricht der Studenten an der theologischen Hochschule.

 

-          Gute Ideen für Heidi für den Unternehmerhauskreis, den Unterricht von Studenten an der Universität und bei Seminaren und praktischen Einsätzen in Dorf-Entwicklungsprogrammen.

 

-          Wir brauchen Sponsoren für das geplante Mädchenwohnheim, den Bau eines Fußballplatzes, für Stipendien für die Fußballmädchen und für die Vorbereitung eines Teams mit talentierten Fußballerinnen aus ganz Papua, die auch international eingesetzt werden sollen. Wir hoffen auf ein gutes Abschneiden unserer Mannschaft beim Provinzturnier ab dem 20. November (und keine Verletzungen).

 

-          Schulausbildung unserer Kinder Julia (12. Klasse), Jan (9. Klasse) und Benjamin (6. Klasse), gute Freund­schaften mit Einheimischen und mit Kindern an der internationalen Schule.

 

Seid alle ganz herzlich gegrüßt von euren 5 Scheunemanns aus Papua
(Rainer, Heidi, Julia, Jan und Benjamin)

 

Wenn du unsere Arbeit gut und wichtig findest und sie deshalb finanziell unterstützen möchtest dann kannst du dies durch eine Überweisung auf unser Arbeitskonto bei der VDM tun.  Herzlichen Dank für alles Mitbeten und Mittragen!

 

Name: VDM e.V.

Bank: Volksbank Syke

BLZ: 291 676 24; 

Konto: 12 577 600

Verwendungszweck: Miss.-Nr. 260 000 R. und H. Scheunemann, Papua

 

Für den internationalen Zahlungsverkehr:

BIC: GENODEF1SHR

IBAN: DE33 2916 7624 0012 5776 00

 

Spendenbescheinigungen werden am Ende des Jahres zugestellt. Bitte gebt hierfür bei der ersten Überweisung eure vollständige Adresse an. Ansonsten wird die VDM bei uns nach deiner Adresse fragen und ich nehme an, dass es dir dann recht ist, wenn ich deine Adresse dann zu diesem Zweck weitergebe. Jeder Spender bekommt auch eine Infobroschüre der VDM, in der regelmäßig über die Arbeit der VDM-Missionare berichtet wird.

 

Noch eine Info zum Schluss: In den letzten Monaten wurde unsere Emailadresse heidi_scheunemann(at)yahoo.de von einem Hacker missbraucht. Ich habe verschiedene Maßnahmen getroffen, um das Problem zu beheben. Falls ihr dennoch in Zukunft noch einmal E-Mails ohne Betreffzeile von meiner Emailadresse bekommt, z.Bsp. mit einem Link auf eine fragwürdige Homepage, dann sind diese Emails garantiert nicht von mir und ihr könnt sie gleich löschen. Es tut mir leid, wenn ihr durch solche E-Mails belästigt wurdet. Ich hoffe, es kommt nicht wieder vor.  

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